Netzwerkkooperationen

Netzwerkkooperationen

Die situationsgerechte Ausrichtung des Netzwerkes

Netzwerke zeigen vielfache Erscheinungsformen auf. Sie können in ihrer Organisationsform vertikal sehr tief strukturiert sein: Einkauf, Marketing, Wissenstransfer, Netzwerke in ihrer umfassendsten Form. Sie können flach organisiert sein: Katalog-Netzwerke, journalbezogene Netzwerke, eventbezogene Netzwerke. Die Effizienz von Netzwerken hängt von ihrer Situationsbezogenheit ab. Beispiel: Die Einführung einer umfassenden technologischen Innovation macht die Anlage eines tief strukturierten Netzwerks sinnvoll – z.B. Das Netzwerk Galileo. Ziel ist eine großangelegte, technologische Innovation im Bereich der Satellitentechnologie so zu vernetzen, dass Projekttreiber wie Raumfahrtunternehmen, Projektpartner und Anwender gleichermaßen einen Nutzen aus der Projekteinführung und den Netzwerken ziehen. Um beide Anwendungsnutzen zusammenführen zu können, war es notwendig mit einer einfachen Netzwerkphilosophie den Prozess in Gang zu bringen. In diesem Fall durch die Veranstaltung einer Reihe von hintereinandergeschalteten Konferenzen und Kongressen mit dem Ziel, die Vielfalt der Marktinteressenten und der Markttreiber auf einer Plattform zusammen zu fügen und das Projekt über diesen Weg in eine politische Größenordnung zu führen, die die Finanzierung sicherstellte.

Nutzen vermitteln Netzwerke auch auf einer einfachen Projektebene. Journal-Netzwerke oder Content-Netzwerke tragen dazu bei, den Zielgruppen komplexe Inhalte näher zu bringen und zu erläutern. Katalognetze, crossmediale Datenbanknetze und Journal-Netzwerke werden durch die Kooperation von Projekttreibern und Herstellern finanziert und distribuiert. Beispiel: Die Darstellung von Lichtplanungslösungen im Journal Edison. Hier wurde für die verschiedensten Lichtplanungsunternehmen in Zusammenarbeit mit den Herstellern ein Journal erstellt, das an die Zielgruppen der beteiligten Lichtplaner in einer mittleren Auflage ausgeliefert wurde.

Eventgetriebene Netzwerke wiederum bringen Zielgruppen und Anbieter bei besonderen Anlässen zusammen. Mit dem Projekt Cathedrals 21 wurde ein Konferenzportal errichtet, auf dem sich die Anbieter von Gewerken und Architekten im Bereich Stadienbau mit den Zielgruppen, den Stadionbetreibern von Fußballweltmeisterschaften, Olympiaden, etc. treffen und ihre Erfahrungen austauschen können. Die alle vier Jahre anstehenden Projekte von Olympiaden, Fußballweltmeisterschaften und Fußballeuropameisterschaften können hier auf einen Nenner gebracht werden. Die Konferenz wurde anlässlich der WM 2006 mit der Zielrichtung WM 2010 auf der Messe BAU durchgeführt. Der Erfolg lässt sich sehen. Eine Vielzahl von Unternehmen und Architekten konnten sich über die Konferenz und die anschließenden fünf Delegationsreisen bei den Entscheidern in Südafrika miteinbringen und den Erfolg durch die Realisierung von Projekten sichern.

Hier eine Auswahl im Markt operierender erfolgreicher Netzwerke:

Typologie
B-2-BB-2-C
   
ArchitektenArchitos
 
Bau Hersteller/Handwerker Xella

Ederer Bau

Emberger

Handwerksmeisterteam

Bad und Heizung

Creative Partner

IngenieureIngenieurbüro für Energiewirtschaft
 
Hersteller HandelZentralorganisation Gewerbliche Verbundgruppen
Zentralorganisation Gewerbliche Verbundgruppen
Aktionsgeführtes NetzwerkGlobal Skin

Club für moderne Markt-Methoden

 
CO2 Portal Partner
 CO2 Online
Energieberater München
 Energieberater München
Bad Konzept  
Dornbrach  
Nachhaltigkeit im Bauen
B.A.U.M.

Ingenieurverbund Abwasser Abfall

Netzwerk bauen innovativ

Hand-in-Hand-Werker

Septimus

IG Passivhaus

Technologie Munich Network

Münchner Kreis

Carbon Composites

Bavairia

 

Netzwerke bauen sich nach immer wiederkehrenden Mustern auf:

Phase 1: Ein Gründerkreis von in der Regel sieben bis zehn zukünftigen Systempartnern arbeitet die Zielsetzung, die Philosophie, die Struktur, die Organisation und die Masterplanung für das Netzwerk aus. Besondere Bedeutung: Festlegung einer Unique Selling Proposition (USP). Worin besteht die Einzigartigkeit des Netzwerkes? Wo hat sie gegenüber bestehenden Netzwerken ihre besondere Bedeutung? Gibt es eine besondere Innovation, die für alle Netzwerkpartner verbindend als Zielerreichung ist? Gibt es einen Markttrend, dessen Verfolgung durch die Gruppenmitglieder besondere Potenziale verspricht? Ermöglicht die Konzentration auf ein ausgewähltes Premiumsegment in einem Volumenmarkt eine höhere Erfolgswahrscheinlichkeit, als das Weitermachen in bisher gewohnten Bahnen? Erfordert ein rezessiver Markt einen entschlossenen Paradigmawechsel in der Verfolgung weiterer Marktziele?

Mit der Festlegung dieser Positionierung geht es in die zweite Phase des Aufbaus eines Netzwerks: Die Mitgliederakquise.

In der konstituierenden Versammlung der Mitglieder werden die Organisationsform, der Aufbau und die Zielsetzung des Projektes vorgestellt, die Organisationsform, die Finanzierung/Budget und die Vertreter der Gruppe gewählt.

In der nächsten Phase werden die Ziele und die Maßnahmen in den Bereichen:
  • Marketing
  • Einkauf
  • Wissenstransfer
  • Netzwerk
definiert und einem Netzwerkpartner, der die Durchführung dieser Aufgaben übernimmt, zugeordnet.

Die Aufzählung dieser Maßnahmen, stellt sich auf den ersten Eindruck als recht banal dar. So banal, wie sich dieser Aufbau in seinen Grundzügen darstellen lässt, so kompliziert ist er jedoch in der täglichen Durchführung. Tatsächlich unterscheidet sich die Technik der Netzwerkmaßnahmen in der Startphase einer Verbundgruppe oder eines Netzwerkes nicht sehr von der Organisationsform landwirtschaftlicher Genossenschaften, Tennis-, Fußball- oder Golfclubs. Diese Beobachtung darf jedoch nicht darüber hinweg täuschen, dass sich die Qualität der Anforderung sprunghaft und parallel zur Entwicklung der Gruppe verändert.

Ein Fußballverein in der Kreisliga kann noch mit einer Reihe von ehrenamtlichen Funktionären geführt werden, die das neben ihrer Arbeit mit Engagement und viel Herz erledigen. Ähnlich ist es mit Verbundgruppen. Das Schiff nimmt dann Fahrt auf, sobald sich Hersteller aufgrund der wachsenden Zahl konstituierender Netzwerkmitglieder in das Netzwerk der Verbundgruppenbetreiber einordnen lassen. Die Qualität der organisatorischen Maßnahmen nimmt in allen Bereichen sofort zu. Ebenso die Notwendigkeit, nebenberuflich erledigte Aufgaben zur Gruppenbildung an professionelle Mitarbeiter zu übergeben. Tatsächlich findet sich in der Landschaft von Verbundgruppen, Genossenschaften und weiteren Netzwerken eine höchst unterschiedliche Qualitätunterscheidungsform.

Es zeigt sich dann sehr rasch, welche Organisation den Sprung aus der Kreis- in die Landesliga, wenn nicht sogar in die Bundesliga schafft.

Der AFM Verlag konnte durch die jahrelange Begleitung von Verbundgruppen diesen spannenden Prozess miterleben und mit Faszination verfolgen, wie lernfähig diese Netzwerke sind. Der fortwährende Austausch von Wissen, Erfahrung, Strategien und Impulsen in der Beziehung zwischen Herstellern, Handel, Planern, Entscheidern und Handwerk erzeugt eine starke Dynamik, von der jeder Netzwerkpartner profitiert. Die Komplexität eines dadurch entstehenden Netzwerks darzustellen, würde an dieser Stelle keinen Sinn machen, aber sie muss bewältigt werden. Häufig dann aber auch mit angestellten Profis, die die professionelle Durchführung dieses Parts übernehmen.

Einkaufspooling

Die besonders in der Beziehung zwischen Handel und Hersteller gut funktionierende Netzwerktechnik ist das Einkaufspooling. Schon in der Phase von Neugründungen von Verbundgruppen/Netzwerken und über die gesamte Lebensdauer von Netzwerken hinweg, nimmt das Einkaufspooling eine zentrale Bedeutung ein. Diese systematische Abgleichung von Einkaufsvolumen pro Produkten, Liefereinheiten, Bedarfsmengen und das koordinierte Einkaufen gleicher Kategorien sichert bei Herstellern ein- bis zweistellige Mengenrabatten, die aus naheliegenden Gründen unmittelbar zur Stabilität und zum Wachstum der Gruppe beitragen. Rückvergütungen, Budgetierungen mit dem Ziel, die gewonnenen Konditionen zur Finanzierung weiterer Maßnahmen des Netzwerk Aus- und Aufbaus zu verwenden, tragen stark zur Konstanz und zur Ausdehnung der Verbundgruppe bei.

Mit dem Wachstum von Verbundgruppen setzt die Forderung nach einer professionellen Organisation des Einkaufs ein. Onlinegeführte E-Procure Systeme optimieren den Einkauf mit den damit verbundenen Prozessoptimierungen.

Typologie der AFM Projekte, die von AFM mit auf- und ausgebaut wurden. AFM hat die vielfältigen Aufgabenstellungen in Rat und Tat begleitet.

Typologie der AFM Netzwerk KooperationenB-2-B
 B-2-C
   
Eventgetriebenes Netzwerk
Cathedrals 21st Century
(Fußball WM 2006 & 2010)

 

 
Netzwerk für technologische
Innovationen & Anwendungen
Galileo

Mercatorpark

 
Netzwerk Club
 Modellbauclub Conrad

Netzwerk-Verbundgruppen mit den Funktionen:

  • Marketing
  • Einkauf
  • Wissenstransfer
  • Netzwerken
 Hörex

Die Vitalen

Carat

Car

EK Bielefeld (Licht Concept)

Marketingbezogene Netzwerke AFM
(Journale, Kataloge, Supplements)

 

Licht

Licht im ...

Zeitlose Eleganz

 
Journale - Katalog - Kooperation
CityCom

CableWireless

Agip Journal Ciao

Design-Handbuch München

Design-Signale aus Bayern

AFM Projekte in Vorbereitung

 B-2-B
B-2-C
   

Unternehmen vernetzen im Bereich der technologischen Innovation für Energieoptimierung (Gebäudeeffizienz und Licht).

Netzwerken in den Bereichen:

  • Elektounternehmen 
  • Lichtplanung und Architekten
  • Eventplaner
  • Handel

Dokumentation von Projektlösungen in Form von Planungsdatenbanken.

LEDISON 

Technologische Innovationen im Bereich des nachhaltigen Bauens für Bestandsgebäude und neu zu planenden Gebäuden.

Netzwerken von:

  • Ingenieuren
  • Architekten
in der Kombination von Einkaufspoolingstrom, Maßnahmen des Gebäudemanagements und der energetischen Optimierung.

Dokumentation der Lösungen in Form von Best Practice Datenbanken. 

Bautec 
Definition neuer Märkte für Marktführer im Campingbereich Camp Nuovo 
Verbindung von Oldmarketing mit Affiliate Marketing und Shopsystemen  Berger Camping
Verlinkung von crossmedialen Datenbanken und Shopsystemen für Messegesellschaften und Verbundgruppen
 

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