Cathedrals

 

 

 

Netzwerk Cathedrals 21st Century: Stadien, Arenen, Erlebniswelten, Flughäfen, Bahnhöfe, Seehäfen

Die Idee von Cathedrals 21st ist es, eine gemeinsame Plattform für alle Beteiligten an Bauvorhaben im Premiumbereich zu organisieren, die alle zwei Jahre bei einem sportlichen Großevent geplant und realisiert werden: Europameisterschaften im Fußball, Olympiaden, Fußballweltmeisterschaften und Expos. Das Ziel ist, Erfahrung und Know-how zu bündeln, sowie Angebot und Nachfrage auf dieser Plattform zusammen zu bringen. Dies soll systematisch, umfassend und erfolgsorientiert sein, um mit einem frühzeitigen Erfahrungsaustausch im weiteren Prozessverlauf Kosten und Termine besser beherrschen zu können.

So können die Auftraggeber auf einen weit gefächerten Know-how-Pool von Anbietern zugreifen, in dem jahrelange Erfahrungen abrufbereit sind. Die Anbieter können sich zu Anbietergemeinschaften zusammenschließen, die exakt auf die Erfordernisse der jeweiligen Projekte zugeschnitten sind. Hinzu kommt: Architekten wiederum können bei diesem weltweiten Markt auf Spezialisten zurück greifen, die sich in den zurückliegenden Projekten bereits ihren Namen gemacht haben.

Im Rahmen dieses Projektes veranstaltete AFM mit der Weltmesse BAU 2005 einen Kongress mit 450 Teilnehmern und den führenden Architekten im Bau von Stadien, Flughäfen, Infrastrukturen, Erlebniswelten - insbesondere mit den Architekten der Stadien in Deutschland. Teilnehmer des Kongresses waren Entscheidungsverantwortliche aus Südafrika und spezialisierte Fachfirmen aus Deutschland und Südafrika sowie die sportlichen Leiter der Weltmeisterschaft in Südafrika, insbesondere Danny Jordaan. Auf dem Kongress wurden die entscheidenden Weichen für den Bau der Stadien gestellt. Themenschwerpunkte der Fachkonferenzen waren: Architektur, Kosten, Innovationen und Anbietergemeinschaften. Im Gesprächskreis wurde über die Geschäftschancen von Südafrika informiert und diskutiert.

Das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie unterstützte den Kongress mit Rat und Tat.

Im Anschluss an den Kongress wurden in Kooperation mit der IHK Johannesburg insgesamt fünf Delegationsreisen von Südafrika nach Deutschland durchgeführt. In den Städten Frankfurt am Main, München und Berlin wurden die Stadien besichtigt und Fachkonferenzen mit allen Beteiligten (Architekten, Ingenieure, Planer und Unternehmen) abgehalten. Teilnehmer pro Delegationsreise waren rund 50-70 Municipalities.

Der Erfolg der Konferenz lässt sich sehen: Ein Großteil der Arbeiten und Projekte in Südafrika wurden von den Vertretern der deutschen Firmen und Architekten in Südafrika durchgeführt, die auf den Konferenzen vertreten waren. Einer der prominentesten Vertreter auf Unternehmesseite, die Firma Siemens AG, verzeichnete einen Umsatz von ca. 1 Milliarde Euro mit durchgeführten Projekten in Südafrika anlässlich der Weltmeisterschaft 2010.

Die Weiterentwicklung ist deutlich zu sehen: Schon bei den nächsten Großevents, der Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien und auf der Europameisterschaft 2016 sind die entstandenen Netzwerke höchst aktiv. Zum Teil mit Vorprojektierungen, zum Teil bereits mit abgeschlossenen Projektaufträgen.

Netzwerken in seiner besten Form.