Hörex
Verbundgruppe Hörex

Herbst 1994: Im Wohnzimmer des späteren Vorstandes der Hör-Akustig eG in Kreuztal. AFM legt aus der Erfahrung von realisierten mittelständischen Netzwerken/Verbundgruppen ein Papier vor, das das Geschäftsmodell der Hörex von Anfang an bis zum heutigen Projektstatus beschreibt. Zweifel, Ungläubigkeit über die Perspektiven eines Zusammenschlusses von Dienstleistern und Händlern im Hörakustikbereich und die Chancen einer Realisierung. 

Eine erneute Präsentation, insbesondere die Telefonate mit Empfehlungen aus mit AFM befreundeten Verbundgruppen überzeugten den Vorstand. Das vorgelegte AFM Geschäftsmodell wird realisiert. Die klassischen Prozesse beginnen. Zuerst mit einer Gründergruppe von ca. 10 Interessenten.

Über die Kooperationspartner Wolk & Partner werden in mehrtägigen Gründungsseminaren Geschäftsphilosophie, ihre Zielsetzungen und ihre Vorteile abgestimmt.

Beratung bei der Findung der Rechtsform und der Refinanzierung zu einer Genossenschaft. Organisationsstruktur in Form eines Marketingbeirats, eines Expertenbeirates für die technischen Entwicklungen und: Die klassischen Instrumente des Verbundgruppenaufbaus:

  • Gemeinsamer Einkauf mit Einkaufspooling und Zentralregulierung
  • Wissenstransfer und Beratung von hinzustoßenden Mitgliedern
  • Marketingwerbemittel: Journal, Supplements, Prospekte, Kataloge
  • Erarbeitung einer professionellen Marketingstrategie
  • Serviceleistungen in Form von Vertriebsbetreuungen
  • Erfa-Gruppen
  • Politische Themen

Fast nebenbei: Die Entwicklung des Logos und der Corporate Identity. Gesamte Refinanzierung der AFM Aktivitäten durch Umlage auf die Hersteller. Die Gruppe entwickelt sich dynamisch, inzwischen sind insgesamt mehr als 330 Filialen in der Kooperation unterwegs. Sie ist bundesweit zu einer der führenden Verbundgruppen herangewachsen.