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Regional handeln; überregional vernetzen. In Form von Verbundgruppen

LEDISON

Die LED-Leitmarktinitiative des BMBF

Anfang des Jahres 2009 gemeinsam mit Partnern aus Industrie und Wissenschaft gegründet, hat sich die Initiative die Umsetzung der neuen Lichttechnik hierzulande zum Ziel gesetzt. In der LED-Leitmarktinitiative arbeiten neben dem BMBF auch Leuchten- und Lampenhersteller, Contracting-Unternehmen, lichttechnische Forschungsinstitute, das VDI-Technologiezentrum und das Finanzforum Klimawandel zusammen. Themen sind Licht- bzw. Beleuchtungscontracting, Standardlösungen/Referenzobjekte, Gütesiegel, Normierung und Messtechnik, Forschung und Entwicklung sowie die Kommunikation zum Thema LED.

Was das BMBF bezweckt

"Beschleunigung des Technologietransfers" - damit ist das Ziel eines von Bundesforschungsministerin Annette Schavan gestarteten Wettbewerbs für Städte und Gemeinden knapp umrissen. Daraus erwächst deutschen Unternehmen ein Standortvorteil für das im Rahmen der Forschung entwickelte Know-How. Somit können Arbeitsplätze in Deutschland nicht nur gesichert sondern sogar neu geschaffen werden. "Neue, weltweit beachtete LED-Lampen aus Deutschland sind ein Ergebnis der Hightech-Strategie der Bundesregierung. Jetzt geht es darum, diese Ergebnisse schnell in die Praxis umzusetzen", so die Bundesforschungsministerin beim Start des Wettbewerbs „Kommunen in neuem Licht“ in Berlin.

Leuchtdioden - Funktionsweise und Vorteile

Leuchtdioden ("Light Emitting Diode": LED - also "Licht ausstrahlende Diode") sind anorganische Halbleiter-Bauteile, in denen durch elektronische Anregung Licht ausgesendet wird. Die Vorteile der LED liegen in der guten Effizienz und in einer extrem langen Lebensdauer der Bauelemente. Bei den Verbindungshalbleitern dominieren zwei Materialsysteme für die Lichtemission: Rot bis Gelb sowie Blau bis Grün.

Leuchtdioden stehen weltweit vor dem Durchbruch in der Allgemeinbeleuchtung, sprich: Gebäude-Innenbeleuchtung (U-Bahn, Museum, Stadion etc.) und Außenbeleuchtung (Straßen, Tunnels). Nach Berechnungen des Zentralverbands Elektrotechnik und Elektroindustrie können die deutschen Kommunen allein durch die Modernisierung von Straßenbeleuchtungen sowie der kommunalen Büro- und Schulgebäude fast die Hälfte ihres jährlichen Stromverbrauchs einsparen. Damit verbunden ist eine beträchtliche CO2-Reduzierung. Neben technischen Vorteilen zeigen LEDs aber auch unter physiologischen Aspekten positive Wirkungen auf den Menschen: Im Sinne gesteigerter Konzentrationsfähigkeit (und damit Arbeitssicherheit), abhängig von der Lichtfarbe.

Gespräche mit Experten haben jedoch ergeben, dass die LED-Technologie heutige Beleuchtungssysteme nicht einfach ersetzen kann und wird. Technische Planung, Verarbeitung, Installation und Wartung sowie die Nutzung für das Wohlbefinden der Menschen setzen ein grundsätzlich geändertes Herangehen an die neuen Beleuchtungssysteme voraus. Es fehlt an Regeln und Richtlinien, die physiologischen Aspekte betreffend.


Anbieterstruktur

Das integrierte Vorgehen der verschiedenen Marktpartner in einer Gruppe bietet die Sicherheit, Innovationen im Markt über bewährte operative Umsetzungstechniken schneller umzusetzen. Isoliert voneinander operierende Marktpartner tun sich damit wesentlich schwerer.

Die Light + Building war ein greifbarer Beweis dafür, dass ein solches, koordiniertes Gesamtvorgehen der Marktteilnehmer im Bereich LED in der von AFM geplanten Konsequenz bisher fehlt.

Die aktuelle Situation für die beschleunigte Einführung von LEDs ist erst einmal gekennzeichnet durch eine großartige, aber unübersichtliche Akkumulation von Herstellern mit ihren Produkten. Dem steht ein angesichts dieser Überfülle staunendes Anwenderpublikum von Planern, Architekten, Händlern und Handwerkern gegenüber. Angesichts dieses Overkills sind die Zielgruppen damit beschäftigt, sich erst einmal eine Übersicht zu verschaffen, eine Struktur zu entwickeln und sich zu orientieren. Ziel ist es, einen effizienten Weg zur Umsetzung in die Zielmärkte zu finden. Erste Aktivitäten von Großhandelsorganisationen, wie z.B. LED-Supplements, sind in dieser Richtung unterwegs.

Das AFM Konzept geht noch einen Schritt weiter. Das Ziel von AFM ist es, durch den Aufbau gleichartig strukturierter Verbundgruppen mit ihren straffen Abläufen, Organisationsformen und ihrer Vielfältigkeit der Projektpartner rasch bewährte und sichere Pfade zur Durchquerung dieses Informationsdschungels zu schaffen – auf der Grundlage einer umfassenden Lösungs- und Fallbeispieldatenbank. Vorteil: Anbieter und Zielmärkte werden durch die Zwischenschaltung der dokumentierten Arbeit von Anwendungsspezialisten (Architekten, Handwerker, Händler, Planer und Multiplikatoren) internetorientiert zusammen geführt. Nicht jedes Projekt beginnt somit bei Null. Das Projektwissen erhöht die Effizienz neuer Projekte und befeuert damit die Einführung von LED. Damit können die Hürden für die Einführung der LEDs überwunden werden. Gerade in diesem Öffnen innovationshemmender Einstellungen und Bewertungen zeigen sich die Vorteile einer Verbundgruppe.

Die Zusammenarbeit von Verbundgruppen mit den Zielmärkten strukturiert die Entscheidungsprozesse, sichert Entscheidungen ab, führt Kaufentscheidungen herbei und beschleunigt die Markteinführung. Hervorragende Projektlösungen regen zur Nachahmung an, lassen sich überregional reproduzieren, sind Vorbilder und haben unter dem Aspekt der Optimierung von Ästhetik und Energie-/Kostenbilanz Beispielcharakter für weitere Projekte.

Im Projekt LEDISON sind es die folgenden Märkte, die durch das Projekt erschlossen werden sollen:

Mehr zu den Zielmärkten

 

Zentrale Grundlage der neuen Verbundgruppe LEDison ist die Mutter aller Schlachten: Die Datenbank:

In Zusammenarbeit mit den Datenbankspezialisten Relux (in Verhandlung) bzw. Dial (in Anbahnung) werden im Markt hervorragend operierende Produkt- und Planungs-Datenbanken unter dem Aspekt der LED-Markteinführung erweitert. Beide Datenbanken sind hervorragende Integrationselemente für Hersteller, Planer, Architekten und Handwerker mit dem Vorteil, Herstellerprodukte mit Einsatzmöglichkeiten in der Planung digital zu verknüpfen.

Was beide Datenbanken nicht aufweisen, ist die konsequente Verfolgung der Dokumentation von Best Practice und Lösungen in der Datenbank von AFM. Der Erfolg des iPhone baut auf der Kombination einer neuen Technologie mit einer Vielzahl von Anwendungsnutzen auf. Analog hierzu sammelt, dokumentiert und inszeniert die LEDISON-Datenbank hervorragende Anwendungen der verschiedensten Zielmärkte in Form einer Lösungs-, Wissens- und Best Practice-Datenbank.

Die LEDISON-Datenbank zeigt anhand einer Fülle von Best Practice Beispielen eine Vielzahl von Entscheidungskriterien auf, wie diese Lösungen in den Markt eingebracht wurden. Alle Beteiligten des LED-Marktes  in den verschiedensten Zielmärkten - vom Hersteller bis hin zum Entscheider - können sich anhand dieser Projektlösungsdatenbank informieren, Anregungen holen sowie Eingrenzung und Positionierung für ihr eigenes, neues, zu startendes Projekt vornehmen. Fehlentwicklungen können durch den Vergleich von existierenden und hervorragenden Lösungen vermieden werden. Alle Entscheider fangen bei einem neuen Projekt nicht immer wieder von vorne an, sondern stützen sich auf einen kumulierten Wissenstand der Projektbeteiligten. Im deutschsprachigen und im weiteren Verlauf des Projektes auch im internationalen Raum. Die Internationalität der Hersteller macht das möglich.

 

Eine kurze Projektskizze können Sie sich hier herunterladen.