Marketing
Kompetenzen erarbeiten, dokumentieren und vernetzen im System

Verbundgruppen sind in der häufigsten Erscheinungsform heterogene, mehrstufig organisierte Netzwerke von Herstellern und Handelsunternehmen, aber es können auch Planungsunternehmen und Handwerksunternehmen als Systempartner in Verbundgruppen integriert werden.

Zentrales Ziel des Systemgruppenmarketings ist der Aufbau von Kompetenzen bei den angesprochenen Zielgruppen und Zielmärkten mit dem Ziel, Kundenbeziehungen zu stabilisieren bzw. Neukunden zu akquirieren.

Diese Kompetenzdarstellungen werden zentral in ständigem Kontakt mit den Verbundgruppenmitgliedern erarbeitet, dokumentiert und über Printerscheinungsformen und Online zum Kunden vernetzt. Marketingmaßnahmen zur Neukundengewinnung und Absatzförderung sind z.B.:

  • Unternehmensbroschüren
  • Kataloge
  • Unternehmensdarstellungen
  • Webportale
  • Fallbeispiel- und Lösungsdokumentationen

Dies kann sowohl im B 2 B-Bereich als auch im B 2 C-Bereich ablaufen, die Technik des Verbundgruppenmarketings ist in beiden Bereichen einsetzbar.

Die Aufgabe besteht darin, die Interessen der einzelnen Verbundgruppenteilnehmer so zu organisieren, dass die für das tägliche Marketing erforderlichen Maßnahmen nicht von jedem Einzelnen individuell erstellt werden müssen. Synergie entsteht vor allem dadurch, dass Marketingmaßnahmen übergreifend für die einzelnen Untergruppen erstellt und zugleich individualisierbar gestaltet werden.

Die Ansatzmöglichkeiten liegen auf der Hand:

  • Erschließung der Kundenpotentiale im Neugeschäft
  • Dokumentation der Leistungen
  • Einheitliches Erscheinungsbild der Gruppe
  • Erarbeitung von bisher nicht wahrgenommenen Lösungen im Bereich der Kundenansprache, der Öffentlichkeitsarbeit, der Medienmultiplikation
  • Erfahrungsaustausch für die Gewinnung des optimalen Marketingmix
  • Crossmediale Optimierung von Web- und Printauftritten
  • Gemeinschaftspräsentationen bei Events, Veranstaltungen und Messen
  • Markenbildung der Gruppe

AFM erarbeitet in Zusammenarbeit mit ausgewählten Gruppenmitgliedern die Philosophie, die Marketinglinie und die entsprechenden Maßnahmen.

Vorrang hat, bei allen Maßnahmen über die kostengünstigen Gemeinschaftsaktivitäten hinaus, die Individualisierung des jeweiligen Verbundmitglieds.

Das Resultat:

Der Einsatz dieser Mittel wird mit einem vierteljährlich zusammen tretenden Marketingausschuss aus den Mitgliedern der Verbundgruppe in einem Marketingkonzept festgelegt. Die Konzepte sind aufgrund der scharfen Wettbewerbssituation in rezessiven Märkten stark aktionsbezogen. Sie konzentrieren sich sowohl im B to B- wie auch im B to C-Bereich auf Neukundengewinnung, Projektscouting und Stabilisierung der etablierten Kundenbeziehungen.

Hier die Eckpunkte:

  • Printaktivitäten
    • Verbundgruppen/Unternehmensdarstellung
    • Eigenwerbungsbroschüren
    • Kataloge mit Leistungsangeboten
    • Prospekte für Sonderaktionen
  • Event- und Messeaktivitäten
    • Gemeinschaftsstand
    • Teilnahme an regionalen und überregionalen Events
    • Seminarpräsenz über Vorträge und Ausstellungen
  • PR/Pressearbeit in Print und Online
  • Aktionen
    • Neukundenakquise
    • Hersteller- und Mitgliederverbundaktionen bei der Einführung von neuen Produkten
    • Gemeinschaftsaktivitäten zur Stärkung des Gruppenzusammenhalts
  • Onlineaktivitäten - Internetportal mit:
    • Dokumentation der Leistungen
    • Vorstellung der Systemmitglieder
    • Zentraler Konzeptionsidee und Philosophie
    • Newsletter