Wissenstransfer & Datenbank
Die klassische Struktur von Verbundgruppen ist gekennzeichnet durch die Kooperation von Handels- und Herstellerunternehmen. Zunehmend finden sich Gruppierungen zusammen, die über diese beiden Systempartnerkategorien hinaus Verbundsysteme in Richtung Planer, Handwerker sogar Architekten und Ingenieure ausdehnen. Kennzeichnend für diese Netzwerke ist, dass der Entscheidungsprozess zum Kauf des Produktes nicht nur über den Handel und den Hersteller läuft, sondern durch zwischengeschaltete Qualifizierungsdienstleister. Sie haben die Aufgabe, für den B to B Kunden und zum Teil auch für den B to C Kunden die Strukturierung von Herstellerprodukten und Dienstleistungen in eine Projektlösung umzusetzen.

Besonders effizient sind diese Erscheinungsformen von Verbundgruppen bei der Einführung von technologischen Innovationen und in der Entwicklung von neuen Märkten. Warum? In neuen Märkten und bei der Einführung von Innovationen suchen die Prozessbeteiligten nach dem Königsweg in der Vermarktung. Die klassische Struktur im Verhältnis zwischen Handel und Hersteller steht der Einführung von Innovationen häufig sogar passiv gegenüber. Zwischengeschaltete Qualifizierungssystempartner haben die Aufgabe, die neuen Wege auszukundschaften und in Erfolge umzusetzen.

Ein hervorragendes Mittel zur Integration der Prozesspartner sind Projektdatenbanken.

Sie dokumentieren Projektlösungen, transferieren Wissen, zeigen Best Practice und gelungene Fallbeispiele auf. Mehr noch: Bei der Konzeption von neuen Projekten dokumentieren sie den neuesten Stand von gelungenen Projektlösungen und damit den Stand des Wissens.

Der AFM Ansatz:

In Zusammenarbeit mit Relux bzw. Dial (in Anbahnung) werden im Markt schon hervorragend operierende Produkt- und Planungs-Datenbanken unter dem Aspekt einer technologischen Innovation, z.B. der Einführung von LED, erweitert. Beide Datenbanken sind hervorragende Integrationselemente für Hersteller, Planer, Architekten und Handwerk mit dem Vorteil, Herstellerprodukte mit Einsatzmöglichkeiten in der Planung digital zu verknüpfen.

Was beide Datenbanken nicht aufweisen ist der Ansatz von AFM. Der Erfolg des iPhone baut auf der Kombination einer neuen Technologie mit einer Vielzahl von Anwendungsnutzen auf. Die LEDISON-Datenbank sammelt, dokumentiert und inszeniert analog hierzu hervorragende Anwendungen in Form einer Lösungs-, Wissens- und Best Practice-Datenbank. Die LEDISON-Datenbank zeigt anhand einer Fülle von Best Practice Beispielen eine Vielzahl von Entscheidungskriterien auf, wie diese Lösungen in den Markt eingebracht wurden. Alle Beteiligten des LED-Marktes, vom Hersteller bis hin zum Entscheider in der Stadtbeleuchtung, können sich anhand dieser Projektlösungsdatenbank informieren, Anregungen holen sowie Eingrenzung und Positionierung für ihr eigenes, neues, zu startendes Projekt vornehmen. Fehlentwicklungen können durch den Vergleich von existierenden und hervorragenden Lösungen vermieden werden. Alle Entscheider fangen bei einem neuen Projekt nicht immer wieder von vorne an, sondern stützen sich auf einen kumulierten Wissenstand der Projektbeteiligten. Im deutschsprachigen und im weiteren Verlauf des Projektes auch im internationalen Raum. Die Internationalität der Hersteller macht das möglich.