Third Places

Zwischenwelten

Der Mensch ist im 20. Jahrhundert immer mehr unterwegs: Auf Reisen, bei Events, auf Sportveranstaltungen, auf Geschäftsreisen (Internationalisierung und Warenaustausch). Er erwartet hohen Komfort mit hohen Ansprüchen an die Architektur, die Ästhetik und den Service der Räume, in denen er sich zwischen dem Büro und seinem Zuhause bewegt. In so genannten Zwischenwelten - Third Places.

Immer dann, wenn er nicht zuhause oder im Büro ist. Hierdurch ergeben sich Wachstumspotentiale für Unternehmen (Service, Logistik…) und für die Baubranche.

Beispiel: Sportliche Großevents

Diese Events lösen Aktivitäten von Architekten, Ingenieuren, Planern und Behörden aus, die termingerecht zum Event fertig werden müssen. Der Bau von Stadien wird immer begleitet von Maßnahmen zur Optimierung der Infrastruktur (Autobahnen, Flughäfen, Bahnhöfe, Hotels und temporäre Bauten). Der Umfang dieser Arbeiten wird durch die Leistungsfähigkeit der gastgebenden Nationen bestimmt. Über die Möglichkeit, Premiumbauten zu errichten lässt sich die Qualität der Veranstalter inszenieren.

Ein besonders gutes Beispiel hierfür war die WM 2006 in Deutschland. Beispielhaft für deutsche Qualitäten wurden z.B. die ICE-Strecke München-Nürnberg und der Hauptbahnhof in Berlin gestaltet. Aktuell sind bei der WM in Südafrika der Gautrain, die Renovierung der Flughäfen, der Bau neuer Hotels und die Vielzahl der neuen Stadien.

Beide Events wurden von AFM im Projekt Cathedrals 21st Century mit einem Kongress begleitet. Das Geschäftsmodell von Cathedrals ermöglicht einen Aufbau zur Inszenierung dieser faszinierenden Erlebniswelten.